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Die Thermomix-Woche: Erdnuss-Kokos-Mayo


Nachdem ihr gestern gesehen habt, wie gut man mit dem Thermomix zerkleinern kann zeigen wir euch heute, wie schön fluffig er Cremes und co. aufschlagen kann, ob mit Wasserbad, wie die Fior-die-Latte Eiscreme von Steph oder ohne, wie bei meiner Mayo. Das geht im Thermomix wirklich zügig und während die Mayo bei mir früher manchmal nix wurde, weil ich zum Beispiel die Eier zu spät aus dem Kühlschrank geholt habe, ist das mit dem Thermomix echt kein Problem, weil der so viel Power hat, das die Mayo trotzdem die gewünschte Konsistenz erhält.

Meine etwas exotische Mayo-Variante passt übrigens super zu Süßkartoffelpommes oder neulich habe ich sie auf einen Hot Dog mit gebratener Ananas und Möhrenrelish gegeben, ging auch super diese Kombi.

Etwas "trickreich" ist an diesem Rezept die Sache mit dem Kokosöl, da es ja bei Zimmertemperatur nicht wirklich flüssig ist, aber idealerweise in die Ei-Emulsion tropfen sollte, verrührt es einfach richtig ordentlich mit dem Rapsöl, das geht am besten mit einem Schneebesen, Wenn dann noch kleine Klümpchen vorhanden sind, ist das kein Problem!





Ihr braucht:

1 Ei
150 g Rapsöl
100 g Kokosöl
1 El Erdnussbutter fein
2 Tl Limettensaft
Salz

Gebt zunächst daa Öl in eine Kanne und rührt wie oben beschrieben.

Gebt dann alle anderen Zutaten in den Mixbecher und stellt den Schalter für ca. 2:30 Minuten auf Stufe 4.

Lasst währenddessen das Öl über den Deckel (mit Messbechereinsatz) in den Topf laufen. Evtl. müsst ihr dabei aufgrund der Kokosöl-Konsistenz ein wenig nachhelfen.

Lasst es euch schmecken!!!



Mangold-Gnocchi mit Salsa Verde

Heute zeige ich euch mal, wie es derzeit in unserem Garten aussieht, die Mangoldflut reißt nämlich nicht ab und wir könnten momentan täglich Mangold essen, würde es sich nicht mit Zucchini, Rote-Bete und Bohnen ebenso verhalten. Also bin ich vor allem mit Einwecken, Einfrieren und co. beschäftigt um die Massen bewältigen zu können, beim Mangold hingegen ist das nicht ganz so leicht mit dem Haltbarmachen, von den Stielen friere ich einiges ein, die Blätter hingegen schmecken frisch einfach am allerbesten. In dem heutigen Rezept werden daher auch nur Letztere verarbeitet. 

Mangold

Das Rezept für Gnocchi und Salsa habe ich aus dem  Buch Fresh and Light * von Donna Hay und (Ehrensache) etwas abgewandelt. Es bietet eine relativ schnelle und vor allem köstliche Verarbeitungsmöglchkeit von viiiiel Mangold, wenn es bei euch also derzeit so ähnlich aussieht wie oben auf dem Bild, dann ist das hier das optimale Rezept, die Stiele könnt ihr wie gesagt auch einfrieren und was ihr dann damit machen könnt, zeige ich euch die Tage!
Wir ihr auf dem folgenden Bild seht, gedeiht Mangold übrigens auch im Topf, ihr habt dann allerdings nicht ganz so lange etwas davon wie im Freiland.


Mangold im Topf


Mangoldgnocchi

Ihr braucht:


500g Mangoldblätter 
250g Ricotta
50g Parmesan (gerieben)
150g Mehl (Dinkel Typ 630)
1 EI
Abegeriebene Schale von einer Zitrone
Salz, schwarzer Pfeffer

Zunächst gebt ihr die Mangoldblätter für 30 Sekunden in siedendes Salzwasser und lasst sie dann gut in einem Sieb oder auf Küchenpapier abtropfen, drückt sie dann richtig kräftig aus (am allerbesten geht das in einem Küchentuch), sämtliche Flüssigkeit sollte herausgedrückt werden. Hackt den Mangold nun relativ fein und gebt ihn in eine Schüssel.
Gebt jetzt Ricotta, Parmesan, Mehl, Ei und Zitronenschale hinzu und vermengt alles zu einem kaum klebenden Teig, sollte dieser noch etwas zu feucht sein, gebt noch etwas Mehl dazu. Schmeckt die Masse dann mit Salz und Pfeffer ab.
Formt dann eine Rolle mit ca. 1 cm Durchmesser daraus und schneidet davon wiederrum 1 cm dicke Stücke ab, drückt diese dann etwas mit einer Gabel ein.
Bringt nun Salzwasser in einem großen Topf zum Sieden und gart die Gnocchi darin etwa 5 Minuten (sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen). 
In der Zwischenzeit könnt ihr die Salsa Verde zubereiten oder ihr genießt die Gnocchi nur mit etwas Olivenöl-schmeckt auch klasse!!



Salsa Verde

Ihr braucht:


Eine Handvoll Minzeblätter
Eine Handvoll glatte Petersilie
Eine Handvoll Dill
1 EL Dill
1 Knoblauchzehe
1 EL Weißweinessig
60 ml Olivenöl
1 Prise Zucker

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Gebt alles in einen Foodprocessor oder einen Zerkleinerer (ich habe mir vor einiger Zeit  dieses* Exemplar von Kenwood gekauft und benutze ihn vor allem zum Hacken von Kräutern, Schokolade und Nüssen sehr gerne).

Lasst es euch schmecken!!!

Tipp: Besonders gut schmecken die Gnocchi, wenn sie kurz vor dem Servieren in Butter geschwenkt werden, ausserdem lassen sie sich gut einfrieren und sind so ein schnelles Feierabendessen, wenn ihr mal keine Lust auf kochen habt.








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Gebratene Auberginen mit Gewürzjoghurt


Seit einiger Zeit habe ich das Kochbuch "Anjums indische vegetarische Küche" schon im Regal stehen und nie daraus gekocht, warum weiß ich gar nicht so genau, es hat mich nichts so wirklich angesprochen, bzw. andere Sachen waren irgendwie interessanter, wie das oft bei mir ist, ich kaufe mir ein Kochbuch und dann bleibt es erstmal ne Weile stehen und irgendwann gerät es in Vergessenheit.
Als ich kürzlich nochmal auf der Suche nach sommerlich-leichten Inspirationen rund um Zucchini und Auberginen war bin ich dann doch nochmal daran hängengeblieben und habe innerhalb von drei Tagen gleich drei Rezepte daraus nachgekocht und bin echt angetan. Die Rezepte sind einfach, und trotzdem irgendwie besonders bzw. exotisch. So auch das heutige Auberginen-Rezept, zu dem ihr unbedingt Naan servieren solltet, um die ganze leckere Sauce aufzunehmen.

Ihr braucht:
2 mittelgroße Auberginen (je ca. 400g)
250g Joghurt (10% Fett)
3 EL Butterschmalz
2 TL Rohrzucker
10 Curryblätter
1 TL gelbe Senfkörner
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 EL Erdnussöl
1 Handvoll Granatapfelkerne
1 Handvoll gehackter Koriander
Pfeffer, Salz

Schneidet die Auberginen in knapp einen cm dicke Scheiben und bratet sie bei hoher Hitze im Butterschmalz von jeder Seite etwa 2-3 Minuten, bis sie goldbraun werden, legt sie dann zum Abtropfen auf etwas Küchenpapier legen.
Erhitzt in der Zwischenzeit das Erdnussöl in einer kleinen Pfanne, gebt die Senfkörner und die Kreuzkümmelsamen dazu und wenn die anfangen hochzuspringen, dann gebt ihr die Curryblätter dazu und bratet sie ganz kurz (ca. 10 Sekunden) mit.
Rührt das Gewürzöl mit dem Zucker, Salz und Pfeffer unter den Joghurt.
Richtet dann die Auberginen mit dem Joghurt an und gebt die Granatapfelkerne sowie den Koriander drauf. Evtl. mit etwas schwarzem Sesam und Cayennepfeffer dekorieren.
Lasst es euch schmecken!!!





Gebratene Zucchini mit Kichererbsen-Salsa

Zack...da war das hier schon wieder zwei Wochen lang ruhig! Böse Zungen würden behaupten, ich pendele von einem Urlaub zum nächsten...aber ja, es stimmt, ich war schon wieder weg-auf Fuerteventura diesmal und es hat sooo gut getan, einfach nochmal einen klassischen, faulen Strandurlaub zu machen. 
Umso motivierter bin ich jetzt hier wieder richtig aktiv zu werden, denn der Garten hat natürlich keinen Urlaub gemacht und ist prall gefüllt mit Zucchini, Auberginen, Salat, Mangold, Bohnen und Kräutern, welche es nun gilt nacheinander zu verarbeiten und was wir nicht schaffen, wird eben eingeweckt. 
Heute habe ich daher ein Rezept zur Zucchini-Verwertung, welches ich aus Anjums indische vegetarische Küche* abgewandelt habe für euch, bei mir wachsen in diesem Jahr gelbe, grüne und Rondini, welche ihr für dieses Rezept nehmt bleibt euch überlassen, ich habe mich aus optischen Gründen für die länglichen Grünen entschieden.

Ihr braucht:


Für den Salat


4 große Zucchini
400g Kichererbsen (bereits eingeweicht und gegart)
1 EL gemahlener, gerösteter Kreuzkümmel
2 EL Zitronensaft
2 EL Olivenöl
2 kleine Tomaten (gewürfelt)
2 kleine rote Zwiebeln (gewürfelt)
1 Handvoll Koriander (gehackt)
100g Feta (zerbröselt)


Für das Dressing


1 EL Rotweinessig
2 Knoblauchzehen
1 EL Cashewkerne
3 EL Olivenöl
Pfeffer und Zucker

Schneidet zunächst die Zucchini in ca. 0,5 cm dicke Scheiben, bepinselt sie mit dem Olivenöl und bratet sie in einer Grillpfanne von beiden Seiten goldbraun an, verteilt sie dann auf die Servierteller.

Vermengt nun die Kichererbsen mit den Tomaten, dem Zitronensaft, dem Kreuzkümmel und den Zwiebeln und schmeckt das Ganze mit Zucker und Pfeffer ab.

Vermixt dann alle Dressing-Zutaten mit einem leistungsstarken Stabmixer oder einem Mörser, träufelt dieses dann über die Zucchini, rührt den Koriander unter die Kichererbsen und gebt diese auf die Zucchini, bestreut das Ganze zuletzt mit dem Feta und: Lasst es euch schmecken!!!



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Quinoa-Porridge mit geschmolzenen Tomaten und Feta


Dieser ständige Wetterwechsel, welcher derzeit hier sein Unwesen treibt erfreut mich ja tatsächlich ein wenig-so wird mein Speiseplan nämlich etwas abwechslungsreicher. Ich bin nämlich ein waschechter "Wetteresser"!
Während mir bei Hitze partout nichts Heißes (ausser vom Grill) auf den Teller gelangt ist es bei kühlen Temperaturen vor allem die Lust auf Erfrischendes und Eis, die nachlässt. Und so habe ich das Regenwetter direkt mal genutzt um ein wärmendes Quinoa-Porridge vom guten Ottolenghi, genauer gesagt aus seinem neuesten Titel "Plenty More" nachzukochen und bleibe dabei dennoch saisonal mit leckeren Tomätchen und Kräuteröl. Achso, für alle die beim Gedanken an Porridge Gänsehaut bekommen, denen sei gesagt: Heißt zwar Porridge-is aber lecker! Stellt euch das Ganze eher als eine Art Risotto vor, nur eben aus Quinoa, ein Quinotto eben!


Ihr braucht:


250g Quinoa (ich habe rotes und weißes Quinoa gemischt)
ca. 1 Liter (eher etwas mehr) Gemüsebrühe
2 EL Butter
1 Bund Petersilie
1 Zweig Minze
100g Feta 
250g kleine Tomaten
4 Knoblauchzehen
1 grüne Chili
100ml Olivenöl
Salz, schwarzer Pfeffer

Zunächst bereitet ihr am besten das Kräuteröl vor. Gebt hierfür das Olivenöl, die entkernte Chilischote, die Hälfte der Petersilie, die Blättchen des Minzezweiges sowie eine gute Prise Salz in einen Foodprozessor und mixt alles kräftig durch, bis eine dickflüssige Mischung entstanden ist, stellt diese dann zur Seite.

Gebt nun den Quinoa mit der Brühe in einen großen Topf und kocht sie auf, köchelt sie dann bei mittlerer Hitze unbedeckt für ca. 25 Minuten, bis sie eine Porridge-artige Konsistenz hat (evtl. müsst ihr noch ein wenig mehr Brühe hinzugeben). Rührt nun kurz die Butter, die andere Hälfte der Petersilie (fein gehackt) und den Feta in Bröckchen unter.

Während der Quinoa köchelt, erhitzt ihr die Tomaten vorsichtig in einer großen Pfanne für ca. 5 Minuten, gebt dann die Knoblauchzehen für 2 weitere Minuten dazu und würzt mit Salz und schwarzem Pfeffer. Serviert dann alles zusammen und: Lasst es euch schmecken!!!


Provencialischer Zwiebelkuchen


Immer wenn ihre mal ein, zwei oder wie jetzt sogar drei Wochen nichts von mir hört war mal wieder was im Leben 1.0,-Termine, Aufträge, Abgabefristen. Diesmal war das auch so, hinzu kam aber auch noch, dass ich wieder mit dem Fahrradfahren angefangen habe und das Training erstmal Vorrang hatte, aber ich hatte natürlich auch ganz viel Zeit zu planen für den Blog. Und so gibt es nicht nur endlich wieder Rezepte, sondern ich werde demnächst auch noch woanders gastbloggen, einen Beitrag zur fantastischen Sonntagsbraten-Reihe vom kleinen Kuriositätenladen beisteuern und euch im Rahmen dessen interessante Bezugsquellen vorstellen. Hier ist also in der nächsten Zeit wieder was los, wenn ihr wissen wollt, was ich zwischendurch so mache, folgt mir doch bei Instagram, dort berichte ich jeden Tag ein- bis mehrmals mit bunten Bildchen aus meinem Leben innerhalb und ausserhalb der Küche. So jetzt gibt es aber erstmal das Rezept für einen provencialischen Zwiebelkuchen (ich habe das bewusst nicht Pissalidiere genannt, da diese im Original etwas anders zubereitet wird ;-))

Ihr braucht:

Für den Teig:
400g Mehl (Weizen Typ 405)
250 ml lauwarmes Wasser
20g frische Hefe
1 Tl Salz

Für den Belag:
1,5 kg Zwiebeln
6 EL Olivenöl
1 EL Puderzucker
10 Sardellenfilets
10-15 schwarze Oliven 
Salz, schwarzer Pfeffer

Löst zunächst die Hefe im lauwarmen Wasser auf und verknetet dann alle Teigzutaten zu einem glatten Teig und lasst ihn mit einem Geschirrtuch abgedeckt ca. eine Stunde gehen.

In der Zwischenzeit könnt ihr den Belag vorbereiten:
Schält hierfür zunächst die Zwiebeln und dünstet sie für etwa 30 Minuten in 3 EL Olivenöl farblos an, streut dann den Puderzucker drüber und lasst die Zwiebeln ein wenig karamellisieren. Würzt dann mit Kräutern der Provence, Salz und Pfeffer.

Rollt den teig dann zu einem Kreis mit etwa 30cm Durchmesser aus, legt ihn auf einen Pizzastein oder Ein Backblech. Gebt dann zunächst die Zwiebeln drauf, dann die Sardellen und Oliven und das restliche Olivenöl

Backt den Zwiebelkuchen bzw. die Zwiebelpizza dann bei 200° für 15-20 Minuten.



Quelle: "Mediterrane Sommerküche" von Corinne Jausserand (Bassermann Inspiration)


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Linsensalat mit Cranberries und Aprikosen

Linsensalat

Da man ja auch im Winter ein paar Vitamine braucht, der Gemüsegarten aber nicht so üppig wächst und gedeiht wie im Sommer, ist man dahingehend ein bisschen enigeschränkter, aber auch jetzt gibt es die Möglichkeit gesunde Salate zu zaubern. Zum Beispiel meine heutige Variante mit Cranberries, Linsen und Sellerie. Ich hätte vielleich mal ein bisschen mehr davon essen sollen, dann wäre mir die fette Grippe vielleicht erspart geblieben, die mich dieser Tage heimgesucht hat...damit euch das nicht so geht wie mir: macht euch schnell nen Teller vom Salätchen und ne Kanne Tee und dann am besten ab an die frische Luft, dass soll ja bekanntlich auch die Abwehrkräfte stärken.

Ihr braucht:

150g Puy Linsen
1 Lorbeerblatt
3 Selleriestangen
3 Lauchzwiebeln
eine Handvoll Cranberries
125g getrocknete Aprikosen
1 Schalotte
1 El mittelscharfer Senf
1 EL Akazienhonig
4 EL Avocadoöl
Salz, schwarzer Pfeffer
etwas Olivenöl
etwas Koiander

Gart zunächst die Linsen mit dem Lorbeerblatt für ca. 45 Minuten bei kleiner Hitze in reichlich Wasser, wenn sie bissfest sind, kippt ihr sie in ein Sieb, salzt sie und stellt sie zunächst beiseite.
Jetzt schneidet ihr die Frühlingszwiebeln Schräg in Scheiben, stellt diese ebenfalls beiseite.
Schneidet dann die Selleriestangen quer in feine Scheiben, würfelt die Schalotte fein, schneidet die Aprikosen in Würfelchen und halbiert die Cranberries.
Dünstet die Schalottenwürfel dann im Olivenöl an, bis sie glasig sind, gebt die Sellerscheibchen, die Aprikosen und die Cranberries dazu und dünstet alles kurz mit.
Gebt diese Mischung dann zu den Linsen.
Rührt dann aus Senf, Honig, Avocadoöl, Salz und Pfeffer ein Dressing und gebt dieses sowie die Lauchzwiebeln zu den Linsen.
Der Salat kann jetzt gut ein Stündchen (oder auch länger) durchziehen, danach könnt ihr nach Geschmack noch ein bisschen Koriander drauf geben: Lasst es euch schmecken!!!

Linsensalat


Feldsalat mit Pastinakendressing

Feldsalat mit Pastinake

Im Winter isses natürlich nicht ganz so einfach wie in den anderen Jahreszeiten, frisches Grünzeug aus der Region zu erstehen, weil ganz einfach viel weniger wächst und gedeiht. Aber es gibt trotzdem einige Pflanzen, die jetzt besonders gut schmecken, dazu gehört natürlich mein Winterliebling, der Feldsalat und die Pastinake, heute vereine ich beide zu einem leichten Salat, der mir die Vitaminversorgung auch im Winter sichert. Der Salat ist aus auser einer "Was mach ich denn jetzt noch mit den beiden kleinen Pastinäkchen-Siutation" entstanden, aber ich versprech euch, das Dessing ist echt mal was anderes und super cremig ohne so schwer im Magen zu liegen.

Ihr braucht:


150g Feldsalat (ungefähr ;))

2 kleine oder eine große Pastinake
1 Schalotte
2 EL Olivenöl
1 EL Butter
Ein guter Schluck trockener Weißwein
1 TL scharfer Senf
2 EL Weißweinessig
1 TL Akazienhonig
Salz, Pfeffer

Öl zum Ausbacken der Chips

Wer mag: ein paar Granatapfelkerne

Lest und wascht zunächst den Feldsalat und stellt ihn beiseite.  Schält dann die Pastinake und legt ein paar dünne Scheiben beiseite und schneidet den Rest in kleine Würfel,  würfelt die Schalotte ebenfalls. 
Dünstet dann beides vorsichtig in Butter und Öl an (weder Pastinake noch Schalotte sollten dabei braun werden).
Löscht nun mit dem Weißwein ab und lasst es so lange köcheln, bis die Pastinakenwürfel weich sind.
Püriert sie dann und streicht die Masse durch ein feines Sieb. 
Mischt die Pastinakencreme mit dem Essig, dem Senf und dem Honig und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.

Backt die dünnen Pastinaken-Scheiben in heißem Öl aus, bis sie leicht gebräunt sind.
Verteilt das Dressing auf dem Salat und gebt die Chips darauf: Lasst es euch schmecken!!!







Emmer-Vollkorn-Bagels

Vollkornbagels

Ich habe grundsätzlich immer um die 15 Sorten Mehl im Haus, alles was ich in größeren Mengen bzw. häufiger brauche ist in transparenten Plastikboxen im Schrank verstaut und der Rest, wie zum Beispiel Reismehl oder Kichererbsenmehl wird einfach frisch gemahlen, damit es nicht so lange ungenutzt rumsteht. Einzig das Emmervollkornmehl ist so ein kleines Stiefkind, warum kann ich gar nicht sagen. Wenn ich Süßes backe greif ich eh eher zu hellen Mehlen und wenn ich mit Vollkornmehl backen möchte, dann greife ich immer zuerst zu Dinkel-, Weizen- oder Roggenmehl, aus diesem Grund hab ich in den letzten Wochen mal versucht ein bisschen vom Emmermehl aufzubrauchen und es ist vor allem für herzhafte Backwaren super geeignet. Ihr solltet die Bagels übrigens nicht zu alt werden lassen, sie werden durch den hohen Vollkornanteil nämlich recht schnell trocken!


Ihr braucht:

500g Emmermehl (Vollkorn)
500g Dinkelmehl (Typ 630)
14g Trockenhefe
60g brauner Zucker
1 El Salz
400g Wasser
80g Avocadoöl (ihr könnt auch Rapsöl nehmen)
2 Eier

2 El Zucker für das Kochwasser

Grieß zum Bestreuen des Bleches

Zum Bestreichen/Bestreuen:

50g Avocadoöl
je 1 EL Sesam, Mohn, Sonnenblumenkerne, Thymian

Mischt zunächst beide Mehlsorten, braunen Zucker, Salz und die Trockenhefe, gebt dann das Wasser, die Eier und das Avocadoöl dazu. 
Nun verknetet ihr entweder alles oder lasst die Küchenmaschine kneten. Wundert euch nicht, der Teig ist recht trocken, viel trockener als normaler Hefeteig, dafür eben auch nicht so klebrig. Lasst den Teig dann abgedeckt für eine bis eineinhalb Stunden gehen.

Nun portioniert ihr den Teig, jeder Bagel sollte etwa 150g wiegen, wenn ihr euch unsicher seid, wiegt die Portionen. formt daraus jeweils Würste, die ihr einmal um eure Hand wickeln könnt und drückt die Enden gut zusammen.

Heizt nun den Ofen auf 200° vor.

Bringt in einem weiten Topf Wasser mit den 2 El Zucker zum Kochen und kocht die Bagels darin 2 Minuten (Vorsicht: gebt immer nur so viele Bagels ins Wasser geben, dass sie sich nicht berühren.

Lasst die Bagels dann kurz abtropfen, dies geht am besten, wenn ihr sie mit einer Schaumkelle rausholt und legt sie auf das mit Grieß bestreute Blech. bepinselt sie nun mit dem restlichen Öl und bestreut sie entweder wie ich mit Mohn, Sesam, Thymian und Sonnenblumenkernen oder eben auch nur mit einem der Toppings oder mischt was anderes dazu ganz nach eurem Geschmack.

Jetzt werden die Bagels noch für ca. 20 Minuten gebacken (Ober- Unterhitze).

Lasst es euch schmecken!!!


Vollkornbagels


Vegetarisches Labskaus nach DVEG

Bellakocht Vegetarisches Labskaus
 
Eine meiner liebsten Bloggerkolleginnen sagte mir kürzlich über das vegetarische Labskaus, manche Dinge lassen sich einfach nicht "vegetarisieren" bzw. schmecken dann einfach nicht so gut wie das Original, daher vermute ich einfach mal, das diejenigen unter euch, die irgendwo aus dem Norden kommen, wo Labskaus ursprünglich herkommt diese Version möglicherweise eher befremdliche finden. Ich persönlich muss gestehen, ich habe noch nie das echte Labskaus gegessen, was einer ganz einfachen Tatsache geschuldet ist: Ich grusel mich ein wenig vor Corned Beef und das gehört nun mal rein, daher hat mir die Version aus Stevan Pauls Deutschland Vegetarisch* ganz besonders gut gefallen und ich muss euch sagen, ich bin hin und weg und für alle, die ihr Labskaus lieber klassisch mögen: probiert mal dieses leckere Rote-Bete Kartoffelstampf :o).
 

Ihr braucht:

 
800g mehligkochende  Kartoffeln (z.B. Gunda)
400g Rote Bete
150ml Gemüsebrühe
100ml Gewürzgurkenwasser
60g Butter
1 EL Butterschmalz
Salz, Pfeffer, Muskat
2 Zwiebeln
Butter
(wer mag, gibt als "Topping" Spiegeleier und Gürkchen dazu)

Kocht zunächst die Rote Bete und die Kartoffeln mit Schale separat für je etwa 30 Minuten (kommt natürlich auch ein bisschen auf die Größe an, wenn ihr mit einem scharfen Küchenmesser reinstecht und spürt keinen Wiederstand mehr, sind sie fertig)

Pellt nun die Kartoffeln und gebt sie in einen Topf mit geschmolzenen Butter, schält dann die Rote Bete und reibt sie relativ fein zu den Kartoffeln, gebt dann die Brühe und das Gurkenwasser dazu und stampft alles gut mit einem Kartoffelstampfer, schmeckt dann mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig ab und stellt den Topf mit Deckel beiseite.

Jetzt würfelt ihr die Zwiebeln und bratet sie im Butterschmalz rundherum braun an und serviert die auf den Rote-Bete-Kartoffeln.

Dazu passt wie oben erwähnt ganz wunderbar ein Spiegelei sowie ein paar eingelegte Gürkchen.

Lasst es euch schmecken!!!

 
 

Bellakocht Vegetarisches Labskaus


Rotwein-Zwiebel-Marmelade




Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen? Bei mir geht es auf mit neuem Tatendrang, meine selbst verordnete Winterpause ist vorbei und ich hab viel geplant für dieses Jahr, aber heute starten wir erstmal ganz langsam mit einem schnellen Rezept!

Die Zwiebelmarmelade ist würzig, fruchtig, süsslich und etwas scharf, eine ganz großartige Geschmacksexplosion, die ihr unbedingt mit Crackern (ich werde demnächst auch noch ein paar tolle Crackerrezepte posten) probieren solltet oder zu einem kräftigen Käse. Die Marmelade hat jetzt ihren festen Platz in meinem „immer da-Repertoire“, so bin ich nämlich für den kleinen Gästeüberfall oder den kleinen Hungerüberfall optimal gerüstet ;-)

Ihr braucht (für ein großes Glas)


3-4 rote Zwiebeln
1 EL Rotweinessig
1 rote Chili
1 El Rapsöl
250ml Rotwein
75 g Gelierzucker (3:1)
Pfeffer, Salz
Muskat
Piment

 Würfelt zunächst die Chili und die Zwiebeln ganz fein (wenn ihr nicht so gern scharf mögt, nehmt einfach weniger Chili), dünstet dann beide im Öl an und löscht mit Essig und Rotwein ab, lasst das ganze ordentlich einkochen, bis sich die Flüssigkeit etwa halbiert hat und gebt dann den Gelierzucker dazu, jetzt noch mal richtig sprudelnd aufkochen und nach Geschmack mit Pfeffer, Salz, Muskat und Piment würzen und in ein sterilisiertes Glas füllen: lasst es euch schmecken!!!



Quelle: Lust auf Genuss 10/13

 

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