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Die Thermomix-Woche: Erdnuss-Kokos-Mayo


Nachdem ihr gestern gesehen habt, wie gut man mit dem Thermomix zerkleinern kann zeigen wir euch heute, wie schön fluffig er Cremes und co. aufschlagen kann, ob mit Wasserbad, wie die Fior-die-Latte Eiscreme von Steph oder ohne, wie bei meiner Mayo. Das geht im Thermomix wirklich zügig und während die Mayo bei mir früher manchmal nix wurde, weil ich zum Beispiel die Eier zu spät aus dem Kühlschrank geholt habe, ist das mit dem Thermomix echt kein Problem, weil der so viel Power hat, das die Mayo trotzdem die gewünschte Konsistenz erhält.

Meine etwas exotische Mayo-Variante passt übrigens super zu Süßkartoffelpommes oder neulich habe ich sie auf einen Hot Dog mit gebratener Ananas und Möhrenrelish gegeben, ging auch super diese Kombi.

Etwas "trickreich" ist an diesem Rezept die Sache mit dem Kokosöl, da es ja bei Zimmertemperatur nicht wirklich flüssig ist, aber idealerweise in die Ei-Emulsion tropfen sollte, verrührt es einfach richtig ordentlich mit dem Rapsöl, das geht am besten mit einem Schneebesen, Wenn dann noch kleine Klümpchen vorhanden sind, ist das kein Problem!





Ihr braucht:

1 Ei
150 g Rapsöl
100 g Kokosöl
1 El Erdnussbutter fein
2 Tl Limettensaft
Salz

Gebt zunächst daa Öl in eine Kanne und rührt wie oben beschrieben.

Gebt dann alle anderen Zutaten in den Mixbecher und stellt den Schalter für ca. 2:30 Minuten auf Stufe 4.

Lasst währenddessen das Öl über den Deckel (mit Messbechereinsatz) in den Topf laufen. Evtl. müsst ihr dabei aufgrund der Kokosöl-Konsistenz ein wenig nachhelfen.

Lasst es euch schmecken!!!



Provencialischer Zwiebelkuchen


Immer wenn ihre mal ein, zwei oder wie jetzt sogar drei Wochen nichts von mir hört war mal wieder was im Leben 1.0,-Termine, Aufträge, Abgabefristen. Diesmal war das auch so, hinzu kam aber auch noch, dass ich wieder mit dem Fahrradfahren angefangen habe und das Training erstmal Vorrang hatte, aber ich hatte natürlich auch ganz viel Zeit zu planen für den Blog. Und so gibt es nicht nur endlich wieder Rezepte, sondern ich werde demnächst auch noch woanders gastbloggen, einen Beitrag zur fantastischen Sonntagsbraten-Reihe vom kleinen Kuriositätenladen beisteuern und euch im Rahmen dessen interessante Bezugsquellen vorstellen. Hier ist also in der nächsten Zeit wieder was los, wenn ihr wissen wollt, was ich zwischendurch so mache, folgt mir doch bei Instagram, dort berichte ich jeden Tag ein- bis mehrmals mit bunten Bildchen aus meinem Leben innerhalb und ausserhalb der Küche. So jetzt gibt es aber erstmal das Rezept für einen provencialischen Zwiebelkuchen (ich habe das bewusst nicht Pissalidiere genannt, da diese im Original etwas anders zubereitet wird ;-))

Ihr braucht:

Für den Teig:
400g Mehl (Weizen Typ 405)
250 ml lauwarmes Wasser
20g frische Hefe
1 Tl Salz

Für den Belag:
1,5 kg Zwiebeln
6 EL Olivenöl
1 EL Puderzucker
10 Sardellenfilets
10-15 schwarze Oliven 
Salz, schwarzer Pfeffer

Löst zunächst die Hefe im lauwarmen Wasser auf und verknetet dann alle Teigzutaten zu einem glatten Teig und lasst ihn mit einem Geschirrtuch abgedeckt ca. eine Stunde gehen.

In der Zwischenzeit könnt ihr den Belag vorbereiten:
Schält hierfür zunächst die Zwiebeln und dünstet sie für etwa 30 Minuten in 3 EL Olivenöl farblos an, streut dann den Puderzucker drüber und lasst die Zwiebeln ein wenig karamellisieren. Würzt dann mit Kräutern der Provence, Salz und Pfeffer.

Rollt den teig dann zu einem Kreis mit etwa 30cm Durchmesser aus, legt ihn auf einen Pizzastein oder Ein Backblech. Gebt dann zunächst die Zwiebeln drauf, dann die Sardellen und Oliven und das restliche Olivenöl

Backt den Zwiebelkuchen bzw. die Zwiebelpizza dann bei 200° für 15-20 Minuten.



Quelle: "Mediterrane Sommerküche" von Corinne Jausserand (Bassermann Inspiration)


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Mandel-Schokosplitter-Kuchen im Glas

Mandelkuchen im Glas

Kuchen im Sturzglas zu backen hat für mich vor allem zwei Riesenvorteile: erstens halten sie sich einige Wochen, dass bedeutet ich kann auf Vorrat backen und wenn ich spontan Lust auf Kuchen hab, mach ich mir einfach ein Glas auf und zweitens ist der Kuchen gleich schon portioniert. Ein Glas hat die optimale Größe für uns zwei! 
Wenn ihr ein paar einfache Dinge beachtet, ist es auch sehr sehr einfach und vor allem für schnelle Rührteige hervorragend geeigent. 
Wichtig ist nämlich zum einen, dass ihr die Gläser immer nur etwas mehr als halbvoll macht, da der Teig beim backen natürlich noch etwas aufgeht, zum anderen sollte der Kuchen unbedingt noch heiß verschlossen werden, um eine längere Haltbarkeit zu gewährleisten, so steht eurem Kuchen im Glas-Genuss nix mehr im Wege...


Ihr braucht (für 5 Gläser):

250g Butter
250g Zucker
5 Eier
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
350g Mehl (Dinkel 630 oder Weizen 550)
150g gemahlene Mandeln
1 Päckchen Backpulver
100g dunkle Schokolade (grob gehackt)
1-2 EL Rum 
etwa 100ml Milch

Rührt zunächst die Butter und den Zucker mit dem Mixer oder der Küchenmaschine richtig dick-schaumig, gebt dann nach und nach die Eier dazu und rührt sie jeweils ca. 30 Sekunden ein. 
Jetzt rührt ihr Salz und Vanillezucker unter.
Gebt nun nach und nach Mehl, Mandeln und Backpulver im Wechsel mit der Flüssigkeit (Rum und Milch) dazu, hebt zum Schluss noch die Schokolade unter und gebt und verteilt den teig dann auf die Gläser. Backt die Gläser dann ca. 40 Minuten bei 180° und verschließt sie danach entweder sofort oder: Lasst es euch schmecken!

Mandelkuchen im Glas





Spaghetti-Frittata

Spaghetti-Frittata reisehunger

Kürzlich flatterte mir druckfrisch Reisehunger*, das neue Buch der fantastischen Bloggerin Nicole Stich ins Haus. In ihrem neuen Buch nimmt uns Nicole mit auf große Reise und präsentiert einfache und raffinierte Rezepte aus Asien, Amerika und diversen europäischen Ländern. 
Das Buch ist richtig hübsch und ob meiner anfänglichen und immer noch anhaltenden Begeisterung habe ich mich bereits einmal durchgekocht und teile heute ein schnelles und trotzdem famoses Rezept für ein schnelles Wochentags-Abendessen und noch dazu ist sie total flexibel, das optimale Reste-Verwertungsessen also. Ihr könnt die Spaghetti durch andere nudeln ersetzen, ebenso ist der Parmesan natürlich austauschbar, gebt noch ein paar Pilze oder Kräuter dazu, mit einem Salat oder einer leckeren Sauce wird eine leckere Mahlzeit draus! 


Ihr braucht (für 2 große Frittatas):

250g gekochte Spaghetti 
3 Eier
50g Parmesan
Salz, Pfeffer, Piment d' Espelette
etwas Butterschmalz zum Braten

Verquirlt zunächst die Eier mit dem Parmesan und schmeckt kräftig mit den Gewürzen ab, gebt dann die Spaghetti dazu und vermengt alles gründlich.
Erhitzt dann das Butterschmalz in einer Pfanne (meine hatte etwa 26cm Durchmesser) und gebt die Hälfte der Spaghetti rein, wenn die Masse stockt und die Unterseite der Frittata goldbraun ist, könnt ihr sie vorsichtig wenden und von der anderen Seite braten, bis sie auch dort goldbraun ist. Lasst es euch schmecken!!!


Die ausführliche Rezension des Buches gibt es übrigens in den nächsten Wochen in der Rubrik Buch zum Sonntag!



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