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Cremigstes Vanilleeis


Ich esse ziemlich gerne Eis, gutes Eis. Den Bedarf an Eis zu decken ist nicht schwer, an gutem jedoch sehr (Ha! Ein Reim) und um dem entgegen zu wirken, habe ich mir vor 2 oder 3 Jahren bei einem großen Haushaltswarenladen eine kleine Eismaschine für 20 oder 25€ gekauft, eine bei der man den Behälter 24 Stunden lang einfrieren muss, bevor man die Eismasse hineingeben kann. Damals war ich der Meinung, für meinen persönlichen Bedarf muss das reichen, was aber leider einfach nicht der Fall war, die Maschine hat nämlich (neben einigen weiteren) einen entscheidenden Nachteil: man kann immer nur eine Eissorte herstellen und muss den Behälter dann wieder für 24 Stunden einfrieren, bevor man die nächste Sorte herstellen kann und das geht für mich leider gar nicht. Also hab ich mir vor einiger Zeit eine "richtige" Eismaschine mit Kompressor gekauft, da muss nix mehr vorgekühlt werden und seit dem bin ich glücklich-einzig die Füllmenge könnte noch etwas größer sein, ist ja so schnell leer der Behälter ;-). Ich kann euch also allen, die gern Eis essen den Kauf einer solchen Maschine ans Herz legen, es lohnt sich! Über den Sommer werde ich euch hier noch einige Eissorten und auch Varianten (mit Ei, ohne Ei, Fruchtsorbet...) präsentieren, beginnen möchte ich heute mit einem Klassiker, dem Vanilleeis, weil es so einfach ist und hervorragend zu einer großen Portion Erdbeeren passt!

Ihr braucht:


250 ml Vollmilch (Ich empfehle euch sogar Rohmilch, die schmeckt einfach am besten)
125 g Creme double
1 dicke Vanilleschote 
2 Eigelbe 
90 g Puderzucker
1 Prise Meersalz

Erhitzt zunächst die Milch und die Creme Double mit der aufgeschnittenen Vanilleschote bis die Flüssigkeit leicht dampft, aber noch nicht kocht.
Rührt die Eigelbe glatt, gebt dann Puderzucker und Salz dazu und schlagt die Masse mit dem Schneebesen so lange auf, bis sie blass und luftig ist.
Gebt dann die Milchmischung nach und nach vorsichtig dazu und rührt sie unter (sehr langsam, damit das Eigelb nicht stockt), gebt die Masse dann in den Topf zurück und erhitzt sie nochmal, bis sie leicht andickt, stellt die Masse dann beiseite, bis sie abgekühlt ist und danach für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank. 
Nehmt nun die Vanilleschote raus und gebt die Eismasse in eure Eismaschine (für etwa 45 Minuten), wenn Sie euch danach nicht fest genug ist, stellt sie einfach nochmal für 2 Stunden ins Eisfach.
Lasst es euch schmecken!!!






Quelle: The Icecreamists

Schokobuchteln


Jedes Jahr im Juli oder August mache ich eine kleine Blogpause von etwa 3-4 Wochen, diese Zeit nehme ich mir um ein paar Dinge neu zu ordnen oder zu überdenken und etwas am Blog zu basteln. Da aber dieses Jahr eh alles anders ist als sonst habe ich mir diese kurze Auszeit schon ein bisschen früher, nämlich in den letzten Wochen genommen, einfach weil es gerade genau gepasst hat. 
Bei mir hat sich viel verändert: ich bin umgezogen, neuer Job, neue Stadt, habe jetzt einen richtigen Garten (mit Aussenküche ;-)), worüber ich mich wahnsinnig freue. Letzterer soll in Zukunft auf dem Blog auch häufiger thematisiert werden. Saisonale und regionale Produkte waren mir schon immer sehr wichtig, aber der eigene Anbau ist nochmal was ganz besonderes, man bekommt ein noch  feineres Gespür dafür, was wann Saison hat, wenn eben überhaupt gar nicht nachgeholfen wird. Ich freue mich jedenfalls auf das was kommt und bin auch gespannt, wie es bei euch so ankommt. Das Blogferien-Ende feiern wir heute aber erstmal mit saftigen Schokobuchteln, die übrigens eigentlich für ein Blogevent einer Bloggerfreundin gedacht waren, aber das is jetzt ne andere Geschichte...


Ihr braucht:


Für die Buchteln


240g Mehl (Weizen Typ 550)
50g Roh-Rohrzucker
2 EL ungesüßten Kakao
1/2 Würfel (=20g) frische Hefe
2 Eigelb
125 ml lauwarme Milch
50g Butter

Für die Füllung


100g gehackte dunkle Schokolade
80 ml Sahne

Butter für die Form

Erhitzt zunächst die Sahne und gießt diese über die Schokolade und rührt kräftig um, bis die Schokolade vollständig aufgelöst ist. Stellt die Mischung dann kalt. Am besten ins Gefrierfach, damit sie schön fest wird.

Löst nun die Hefe in der lauwarmen Milch auf und knetet aus Hefemilch, Mehl, Zucker, Kakaopulver, Eigelben und Butter einen glatten Teig. Dieser darf dann abgedeckt für eine Stunde gehen.

Fettet dann eine Aulaufform (ca. 30x20cm) mit etwas Butter. Teilt den Teig in 6 Portionen und formt diese zu Kugeln und drückt diese ein wenig platt, dann gebt ihr je einen Löffel der Sahne-Schoko-Mischung darauf und verschließt den Teig um diese herum. Wer mag gibt jetzt noch etwas braunen Zucker drauf. Setzt die Kugeln dann nebeneinander in die gefettete Form und backt sie bei 200°(Ober- und Unterhitze) für etwa 20 Minuten.

Lasst es euch schmecken!!!

Dazu passt ganz fantastisch selbstgemachte Vanillesauce, ein Klecks Schlagsahne oder Rote Grütze!


Rezept-Quelle: Deli-Magazin

Schnelle Orangen-Vanille-Marmelade

bellakocht-Orangenmarmelade


Generell herrscht bei uns eher geringer Marmeladen-/Konfitürenkonsum, der Mann isst gerne mal ein Brot mit Erdbeer- oder Himbeermarmelade, aber in so geringen Mengen, dass es sich nicht lohnt, die selbst einzukochen-ich stibitz mir einfach hin und wieder ein Glas davon bei meiner Mama. Und wenn mal der seltene Moment kommt, dass ich Sonntags auf meinem Croissant was Fruchtiges will, dann koch ich eben schnell ein Glas. Jetzt im Winter sind meine Favoriten ganz klar: Orangen bzw. Blutorangen!

Ihr braucht: (für ein großes Glas)

3 Orangen
3 Blutorangen
25ml Cointreau
1 Vanilleschote
180g Gelierzucker 2:1


Filetiert zunächst je eine Orange und eine Blutorange und presst die restlichen Früchte aus, messt dann 275ml des Saftes ab und gebt ihn mit der Vanilleschote, den Filets, dem Cointreau und dem Gelierzucker in einen Topf und kocht alles auf und lasst es dann mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen. Die Marmelade ist fertig, wenn ihr einen Tropfen davon auf ein Tellerchen gebt und dieser nach dem Erkalten die gewünschte Festigkeit hat. Füllt die Marmelade in ein Glas oder wenn ihr sie gleich essen wollt in eine Schale: Lasst es euch schmecken!!!



bellakocht-Orangenmarmelade

bellakocht-Orangenmarmelade


Geschenktipp auf den letzten Drücker: Lakritzplätzchen (in Kooperation mit Le Creuset)

Jetzt wird es langsam knapp, aber falls ihr trotzdem noch nicht alle Geschenke beisammen habt, hab ich heute und morgen noch jeweils ne tolle Empfehlung für euch! Nachdem ich euch gestern das Backbuch vorgestellt habe, gibt es heute die passenden Utensilien für Hobbybäcker: die großartigen Antihaft-Produkte* von Le Creuset und passend dazu ein Rezept für fixe Lakritzplätzchen, ebenfalls geeignet zur Zubereitung in der letzten Minute vor Weihnachten.

Lakritzplätzchen

Die Antihaft-Serie von Le Creuset:

Auf die Frage, warum ich die Antihaft-Produkte* von Le Creuset eigentlich so großartig finde, gibt es ein einfache wie entscheidende Antwort: weil hier Antihaft wirklich Antihaft bedeutet!!!

Grundsätzlich benutze ich bei keiner meiner Antihaft-Backformen Backpapier, selbst bei dem klebrigsten Brotteig bleibt nix hängen, nach dem backen wische ich kurz mit nem feuchten Lappen drüber, das wars.Womit wir auch schon bei einem weiterern Argument für diese Backformen sind: Dadurch, dass so gut wie nichts haften bleibt, ist die Reinigung natürlich auch extrem einfach.
Früher hab ich mich mehr als einmal geärgert, dass irgendwas an meinem Backformen kleben geblieben ist, vor allem bei meiner alten Kastenform hat es mir teilweise richtige Stücke aus dem Kuchen raus gerissen, was echt ärgerlich war, das passiert bei meinen neuen Le Creuset-Backblechen einfach nicht.

Unten seht ihr auf einem Bild wie unglaublich gut die Beschichtung der Backformen, bzw. in diesem Fall des Backbleches ist-auf dem Foto habe ich gerade die Plätzchen abgenommen, bei meinem alten Backblech (den Anblick erspar ich euch allerdings lieber) ist mittlerweile einiges eingebrannt und das sieht mehr als unschön aus. Und selbst flüssiger, also karamellisierter Zucker kann den Blechen/Formen nix anhaben-da haftet echt mal goar nix.


Le creuset Antihaft


Die Fakten:

Auf die großartige Beschichtung gibt Le Creuset euch (natürlich immer bei sachgemäßem Gebrauch) 30 Jahre-Garantie und die aus Karbonstahl gefertigten Formen sind alle Temperaturbeständig bis 240°, was ich vor allem fürs Brotbacken wichtig finde.
Durch den dicken Rand sind die Backformen ausserdem besonders vorm Verziehen und Verformen geschützt und ihr könnt sie selbst mit dicken, fetten Ofenhandschuhen besser greifen, der kleine orangfarbene Silikoneinsatz macht sie zudem rutschfester, damit kann einem kaum noch was aus dem Ofenhandschuh gleiten.
Wichtig ist nur (aber das gilt ja für alle beschichteten Produkte) nicht mit metall-gegenständen darin rumzukratzen, um die Beschichtung nicht zu beschädigen.

Oben auf dem Bild hab ich euch mal eine Auswahl verschiedener Formen zusammengestellt, es gibt aber darüber hinaus noch viele weitere, wie die klassische Springform, verschiedene Backbleche, ein Muffinblech und sogar eine besonders tiefe Braten bzw. Auflaufform. Schaut doch mal hier bei Le Creuset findet ihr eine Übersicht über das ganze Sortiment!

Und jetzt gibt es noch wie versprochen: Keeeeekseeee, mit einem ganz kleinen Hauch Lakritzgranulat drin, keine Angst, nach dem Backen schmecken die Plätzchen einfach eher würzig mit einer Süßholznote, wer trotzdem gern Lakritze ist, kann sie ja zusätzlich noch mit diversen Lakritzstreuseln verzieren (so wie ich)


Le creuset antihaft


Ihr braucht:

375g Mehl (Weizen Typ 405)
eine Prise Salz
1/2 Tl Backpulver
1 Tl Zimt
2-3 Tl Lakritzpulver*
225g Butter (sehr weich)
300g Zucker
2 Eier

Nach Belieben zum Verzieren:
200g weiße Kuvertüre, diverse Lakritzstreusel etc. 

Schlagt zunächst die Butter mit dem Zucker richtig dick schaumig auf, gebt dann die Eier einzeln dazu und rührt sie jeweils kurz unter.

Gebt dann Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und Lakritzpulver dazu und rührt kurz weiter, knetet den Teig dann noch einmal mit den Händen durch und stellt ihn für eine Stunde in den Kühlschrank.

Heizt nun den Ofen auf 180° vor und rollt den Teig mit dem Nudelholz auf einer richtig gut bemehlten Arbeitsplatte etwa 0,5 cm dick aus und Herzen (oder andere Formen) ausstechen, auf ein Backblech legen und für 10-12 Minuten backen.

Wenn die Plätzchen ausgekühlt sind, könnt ihr sie noch verzieren, dafür müsst ihr einfach die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, die Plätzchen reintauchen und nach Belieben noch bestreuen.

Lasst es euch schmecken!!!



Morgen habe ich dann noch wie versprochen den letzten Geschenketipp auf den allerallerletzten Drücker für euch, so viel sei verraten, es ist nochmal ein Buch und am Heiligabend gibt es wie versprochen das allerallerallerletze Kürbisrezept des Jahres, in Form von simplem Fingerfood-falls ihr wie ich in diesem Jahr auf ein aufwändiges Weihnachtsmenü verzichten mögt, eine klasse Alternative!



 Das Produkt wurde mir freundlicherweise von Le Creuset zur Verfügung gestellt. Mir wurden jedoch keine Vorgaben zum Inhalt gemacht. Der Text und die Bilder stammen aus meiner Feder! Alle mit * gekennzeichneten Links sind Kooperationslinks!

 

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